{"id":1127,"date":"2016-09-12T10:49:12","date_gmt":"2016-09-12T08:49:12","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.veggie-freivon.de\/?p=1127"},"modified":"2016-09-12T10:49:12","modified_gmt":"2016-09-12T08:49:12","slug":"gruenes-power-paerchen-ein-interview-mit-katharina-und-gerold-wirnitzer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.veggie-freivon.de\/index.php\/2016\/09\/12\/gruenes-power-paerchen-ein-interview-mit-katharina-und-gerold-wirnitzer\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcnes Power P\u00e4rchen &#8211; Ein Interview mit Katharina und Gerold Wirnitzer"},"content":{"rendered":"<p>Gerold und Katharina sind seit 27 Jahren ein privates und berufliches Erfolgsteam, das sich in jeder Hinsicht perfekt erg\u00e4nzt und blind versteht. Beide verbindet die vegane Lebensweise als umfassend und nachhaltig gelebte Ethik, die Leidenschaft zum Sport und die Liebe zu Ihren Notfall-Hunden.<br \/>\nGemeinsam leiten Sie die Firmen\u00a0<a href=\"https:\/\/www.adventurev.com\/\"><strong>adventure<em>V<\/em><\/strong><\/a>, den weltweit ersten Anbieter f\u00fcr veggie Sport-Events, Aktiv-Urlaub und Sport-Ferien sowie <strong><a href=\"http:\/\/www.change2V.com\">change<em>2V<\/em><\/a><\/strong>, Anbieter f\u00fcr vegan-zertifiziertes Gastronomie- und Tourismustraining veggie-freundlicher Betriebe und Regionen. Wir sprachen mit\u00a0den beiden\u00a0\u00fcber ihre einzigartigen Firmenkonzepte, worauf vegane Sportler achten m\u00fcssen\u00a0und was es mit der sogenannten NURMI-Study auf sich hat. Viel Spa\u00df!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>H\u00e4ufig h\u00f6rt man, dass vegane Ern\u00e4hrung und Sport nicht zueinander passen. Dabei gibt es eine Vielzahl von Sportlern, die sich vegetarisch oder auch vegan ern\u00e4hren. Auch bei den Olympischen Spielen gibt es Profi-Sportler, die komplett auf tierische Produkte verzichten. Katharina, du leitest eine Studie, die untersucht, wie die sportliche Leistungsf\u00e4higkeit mit verschiedenen Ern\u00e4hrungsformen zusammenh\u00e4ngt. Gibt es bereits erste Erkenntnisse?<\/strong><\/p>\n<p><em>Katharina: <\/em>Umfragen und Studien best\u00e4tigen eine stark steigende Zahl von Vegetariern und Veganern weltweit. Damit steigt auch deutlich die Zahl der vegetarisch-veganen Sportler an. Mit dem Veggie-Boom ist das Thema nicht nur in die Mitte der Gesellschaft, sondern auch in die Mitte des sportlichen Bewusstseins ger\u00fcckt. Exakt das wollen wir mit der NURMI-Study, Europas gr\u00f6\u00dfter Laufstudie und das Follow-Up meiner 1. Pilotstudie bikee<em>Xtreme<\/em> (2004), erstmals untersuchen: Wie viele Mischk\u00f6stler, Vegetarier und Veganer stehen am Start von Laufevents? War es bei bikee<em>Xtreme<\/em> noch schwierig, \u00fcberhaupt vegetarische oder gar vegane Teilnehmer am Start zu haben, so war dies mit der NURMI-Study kein Problem mehr.<\/p>\n<p>Anfang M\u00e4rz 2016 traf sich das Forscherteam zum 3. NURMI-Meeting in Tirol, um den Publikationsprozess voll Elan f\u00fcr die kommenden Jahre zu starten. Und es liegen bereits <em>erste<\/em> Ergebnisse f\u00fcr Step 1 vor: 3.163 NURMI-L\u00e4ufer mit vollst\u00e4ndigem Datensatz (56,2 % Frauen, 43,8 % M\u00e4nner), mit 88,1 % \u00fcberwiegend aus den DACH-L\u00e4ndern (2.788 L\u00e4ufer; 375 L\u00e4ufer oder 11,9 % aus restlichem Europa). Diese ersten Ergebnisse zeigen eine H\u00e4ufigkeitsverteilung von omnivoren, vegetarischen und veganen L\u00e4ufern von jeweils 45,3 %, 21 % und 33,7 % am Start von Laufevents. Bei den weiblichen L\u00e4ufern waren 37,8 % Mischk\u00f6stler, 24,2 % Vegetarier und 37,9 % Veganer, bei den M\u00e4nnern waren 55 % Mischk\u00f6stler, 16,9 % Vegetarier und 28,1 % Veganer. Die veganen L\u00e4ufer waren j\u00fcnger und schlanker (\u00f8 35,2 Jahre; BMI: \u00f8 21,9 kg.m<sup>-2<\/sup>) als Vegetarier (\u00f8 36,2 Jahre; BMI: \u00f8 21,8 kg.m<sup>-2<\/sup>) und Mischk\u00f6stler (\u00f8 39,2 Jahre; BMI: \u00f8 22.7 kg.m<sup>-2<\/sup>). Diese ersten Resultate konnte ich noch im 1. Halbjahr 2016 auf zwei internationalen Wissenschaftskongresse (VegMed in Berlin und ECSS in Wien) pr\u00e4sentieren. Und das ist erst der Anfang!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gerold, du bist begeisterter Outdoor-Sportler und lebst seit sechs Jahren vegan. Gibt es etwas, das man als Veganer beim Ausdauersport beachten sollte?<\/strong><\/p>\n<p><em>Gerold: <\/em>(Lacht!) Da ich ja <em>die<\/em> Spezialistin zu Hause habe (Katharina erforscht seit 2004 bisher als einzige Sportwissenschaftlerin weltweit dieses Thema), darf ich hier auf ihre wissenschaftliche Arbeit verweisen.<\/p>\n<p><em>Katharina: <\/em>Der bevorzugte Haupt-Brennstoff Kohlenhydrat wird meist stiefm\u00fctterlich bedacht. Speziell komplexe Kohlenhydrate (z. B. in Vollkornprodukte, H\u00fclsenfr\u00fcchte, Kartoffeln, Wurzelgem\u00fcse oder Bananen) garantieren einerseits durch ihre langsame Aufspaltung geringe Schwankungen bei gleichzeitig relativ stabilem Blutglucose-Spiegel, und versorgen den K\u00f6rper andererseits \u00fcber lange Zeitr\u00e4ume gleichm\u00e4\u00dfig mit Energie. Sportler sollten \u00fcber den allgemein unterrepr\u00e4sentierten Anteil an \u2013 vor allem komplexen \u2013 Kohlenhydraten im Nahrungsangebot beunruhigt sein und daher auch sehr darum bem\u00fcht sein, den nat\u00fcrlichen Bedarf zu decken und durch bewusste Aufnahme von Kohlenhydraten verst\u00e4rkt anzuheben!<\/p>\n<p>F\u00fcr Sportler ist allerdings der Energiegewinn aus der Muskelkontraktion bei (anaerober und aerober) Belastung von besonderem Interesse. Kohlenhydrate liefern die gr\u00f6\u00dfte Energiemenge und haben damit als Energielieferant bei Aktivit\u00e4t, Bewegung &amp; Sport im Vergleich zu Protein und Fett die Nase vorn \u2013 ein weiteres Argument, warum gerade Kohlenhydrat <em>der<\/em> Haupt-Brennstoff ist. Kohlenhydrat ergibt durch seine schnelle Verf\u00fcgbarbarkeit eine maximale Energieausbeute beim Sport.<\/p>\n<p>Gut trainierte und leistungsorientierte Sportler zeigen aufgrund der teilweise stark erh\u00f6hten Stoffwechselrate von N\u00e4hr- und Vitalstoffen auch einen erh\u00f6hten Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen. Speziell Eisen (Sauerstofftransport) und Natrium werden in hohen Raten \u201everbraucht\u201c. Dieser belastungsinduzierte Bedarf \u00fcbersteigt den \u00fcblichen Tagesbedarf und ist daher \u00fcber die t\u00e4glichen Mahlzeiten schwieriger zu decken. Allerdings halte ich wenig von Selbstmedikation (Gefahr von Fehl-\/\u00dcberdosierungen, resultiert in gesundheitlich-leistungslimitierenden Risiken). Man sollte beim (Sport-)Mediziner \u00fcber sein individuelles Blutbild de facto den belastungsinduzierten Vitalstoffbedarf eruieren lassen, um gezielt erg\u00e4nzen zu k\u00f6nnen. Die jeweiligen Werte k\u00f6nnen individuell sehr stark variieren und sind von vielen Faktoren abh\u00e4ngig, Training und Wettkampf sind dabei nur zwei Aspekte. Wichtig! Regelm\u00e4\u00dfig und sp\u00e4testens alle 6 Monate zur Blutuntersuchung (Vitamin B12, Eisen, etc.).<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus sind Wettkampf und langes hartes Training <em>nicht<\/em> die Zeit um sich gesund zu essen. Sich zu diesem Zeitpunkt auf die Gesundheit zu fokussieren w\u00e4re viel zu sp\u00e4t. Vielmehr ist das die Zeit f\u00fcr Nachschub von gro\u00dfen Mengen an Energie, Kohlenhydrat und Fl\u00fcssigkeit: <em>Quantit\u00e4t <\/em>(direkt im Wettkampf) zusammen mit Qualit\u00e4t (pre-\/post-race) ist das Augenmerk f\u00fcr das schadlose \u201e\u00dcberdrehen\u201c des K\u00f6rpers als Hochleistungsmotor im roten Bereich. Diese Wettkampfsituation ist die Ausnahme und vom wirklich gesunden K\u00f6rper gut tolerierbar. Daher muss der Fokus im Wettkampf kurzfristig und vor\u00fcbergehend auf der Zufuhr von Energie und (schnell verf\u00fcgbaren) Kohlenhydraten liegen. Der Leistungssportler deckt hier seinen belastungsinduziert erh\u00f6hten Bedarf durch Funktionsnahrung v\u00f6llig ab. In solchen Situationen macht Nahrungserg\u00e4nzung und Funktionsnahrung Sinn (aber <em>nicht<\/em> f\u00fcr Hobbysportler).<br \/>\nDie optimale N\u00e4hrstoffverteilung aus Kohlenhydrat:Protein:Fett betr\u00e4gt f\u00fcr das Ausdauer-Segment 8:1:1 bzw. als %-Verteilung 80:10:10 bzw. f\u00fcr das Kraft-Segment als %-Verteilung etwa 65:10-25:10<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Mit adventure<em>V<\/em> habt ihr eine Philosophie geschaffen, die Bewegung, Outdoor und die vegane Lebensweise miteinander verbindet.\u00a0Wie seid ihr auf diese Idee gekommen und wieso liegt euch das am Herzen?<\/strong><\/p>\n<p><em>Gerold: <\/em>Wie so oft kommen solche Ideen aus eigenen Bed\u00fcrfnissen und Herzensangelegenheiten: Als Veggie ist es (leider auch heute noch!) auf Reisen \u2013 speziell im Alpenraum \u2013 nicht immer einfach, vegetarisch-vegan auf seine Kosten zu kommen. Wir haben das adventure<em>V<\/em>-Konzept \u00fcber 15 Jahre immer wieder mit unseren neuen Ideen &amp; Erfahrungen erweitert und adaptiert. Dabei hatten wir nichts anderes gemacht, als unsere Bed\u00fcrfnisse und W\u00fcnsche, die wir bei unseren Urlauben oft als frustrierend und unerf\u00fcllt erfahren haben, f\u00fcr adventure<em>V <\/em>zusammenzufassen um sportlich-aktiven Veggies einen unbeschwerten Urlaubsgenuss zu bieten.<\/p>\n<p>Unser komplettes adventure<em>V<\/em>-Angebotsportfolio ist ganz auf aktive Vegetarier und Veganer zugeschnitten, die ihren Sport leidenschaftlich betreiben und in ihrer Freizeit nicht l\u00e4nger mit der Diskussion \u00fcber ihre pflanzliche Lebensweise konfrontiert werden wollen, und ebenso offene wie interessierte Sportler. Dabei sind die 3 S\u00e4ulen der adventure<em>V<\/em>-Philosophie \u201eBewegung &amp; Sport\u201c, \u201eErn\u00e4hrung &amp; Gesundheit\u201c sowie \u201eEthik, Nachhaltigkeit und Lebensphilosophie\u201c bei allen Events immer Kernelement von der Planung bis zur Durchf\u00fchrung.<\/p>\n<p>Wie f\u00fcr die meisten Dinge im Leben muss der richtige Zeitpunkt und auch ein Markt f\u00fcr ein Produkt gegeben sein, deshalb haben wir uns 2013 entschlossen das adventure<em>V<\/em>-Konzept mit mehreren Events erstmals umzusetzen.<\/p>\n<p>Als weltweit 1. Anbieter f\u00fcr veggie Sport-Events, Aktiv-Urlaub und Sport-Ferien richtet sich adventure<em>V<\/em> seither an aktive und sportliche Vegetarier, Veganer und solche, die es werden wollen. Damals noch mit einigen wenigen Radsport- und Wander-Events, sind daraus im Jahr 2016 mittlerweile 5 Sportarten mit \u00fcber 13 Events im Angebotsportfolio entstanden: Hundewandern, Wandern und Schneeschuhwandern, E-Bike\/Mountainbike\/Rennrad, Yoga. Zus\u00e4tzlich f\u00fchren wir seit 2014 auch sehr erfolgreich Special Events (wie z. B. Geburtstagsfeier, Hochzeitstag, Jubil\u00e4um, Romantik-Wochenende, Heiratsantrag usw.) und Firmen-Events durch. Dabei freut es mich besonders, dass wir als kleines leistungsstarkes Unternehmen nicht nur von den Unternehmern der Veggie-Branche, sondern auch von gro\u00dfen (nicht veganen) Unternehmen als Spezialist f\u00fcr Personalentwicklung, Incentives, Team-Building, Firmenfeiern, Betriebs- oder Abteilungsausfl\u00fcgen gebucht werden.<br \/>\nF\u00fcr die Zukunft haben wir noch so einiges vor, wir haben ja \u00fcber 15 Jahre geplant und wer uns kennt wei\u00df (lacht): So schnell gehen uns die Ideen nicht aus!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Eines der Angebote von adventure<em>V<\/em> sind vegane Aktiv-Reisen auch mit Hunden. F\u00fcr alle, die noch nie etwas davon geh\u00f6rt haben: Was ist daran besonders? <\/strong><\/p>\n<p><em>Gerold: <\/em>Unsere Angebote f\u00fcr Hundewandern richten sich speziell an passionierte Wanderer mit Hund\/en, die gemeinsam mit Ihrem 4Beiner Natur pur erleben wollen. Ziel dabei ist es, Wander-Begeisterten und Ihren 4beinigen Lieblingen ein unvergessliches Wander-Erlebnis und Schlemmer-Wochenende zu bieten, das perfekt auf die W\u00fcnsche und Anspr\u00fcche von Veggies mit Hund abgestimmt ist!<br \/>\nDas Besondere beim adventure<em>V-<\/em>Hundewandern ist, dass auch Hundeliebhaber, die aus beruflichen oder privaten Gr\u00fcnden selbst keinen Hund halten k\u00f6nnen, herzlich willkommen sind. Unser Hundewander-Angebot bietet so auch wanderbegeisterten Hundefreunden ohne eigenen Hund die M\u00f6glichkeit, eine sch\u00f6ne und freudvolle Zeit mit 4Beinern zu verbringen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das change2<em>V<\/em>-Angebot umfasst einerseits individuelle vegan-zertifizierte Gastro- &amp; Tourismustrainings und andererseits ein pers\u00f6nliches Coaching f\u00fcr eine gesunde Lebensweise (Ern\u00e4hrung und Sport stehen dabei im Mittelpunkt). Aber jetzt mal Hand aufs Herz: Wie schwer ist es euch gefallen, auf vegane Ern\u00e4hrung umzusteigen und was waren die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen?<\/strong><\/p>\n<p><em>Katharina: <\/em>(Lacht!) Ja, ganz ohne Flunkern: Mir ist der Umstieg total leicht gefallen, von heute auf morgen, f\u00fcr mich war das einfach der logisch n\u00e4chste Schritt (ich hab auch nicht den Kardinalsfehler gemacht: Umstellung ohne vorherig umfassende Info \u2013 das geht immer schief, garantiert!) \u2013 das war 1999! Das geniale daran ist, dass wir auf absolut nichts verzichten m\u00fcssen f\u00fcr unseren Genuss (Wein, BBQ, Naschen uvm.), unser Wohlbefinden (Klamotten, Beauty, Pflege, Kosmetik) und Lebensgl\u00fcck (privat, Jobs, Sport). Meine Zukunft isst und bleibt vegan \u2013 no way back!<\/p>\n<p><em>Gerold: <\/em>F\u00fcr mich war die Umstellung zu Hause durch Katharina\u00b4s Know-How sehr einfach. Vor 2010, also in der Zeit lange vor dem aktuellen Veggie-Boom, war ich beruflich sehr viel unterwegs, dies machte es f\u00fcr mich wesentlich schwieriger. Aufgrund der damals fehlenden bzw. schlechten Verf\u00fcgbarkeit von veganen M\u00f6glichkeiten, musste ich leider immer wieder mal auf vegetarische Alternativen zur\u00fcckgreifen. Durch meine berufliche Ver\u00e4nderung sowie dem Fakt, dass veggie inzwischen in die Mitte des gesellschaftlichen Bewusstseins ger\u00fcckt ist, hat sich alles hin zum \u201eeasy going\u201c hin ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Zum Schluss noch auf die Schnelle: Welche 3 Tipps habt ihr f\u00fcr sporttreibende Veganer oder solche, die es werden wollen? <\/strong><\/p>\n<p><em>Gerold:<\/em><\/p>\n<ol>\n<li>Man sollte die Umstellung als Abenteuer und Prozess sehen und sich gen\u00fcgend Zeit geben um <strong><em>vorher<\/em> Know-How aufzubauen<\/strong>, also:<br \/>\n&#8211; Unbedingt <em>vorher<\/em> viel lesen und sich umfassend informieren! Alle Fakten sammeln damit am Ende klar ist, warum gilt: Tierschutz ist gleich Menschenschutz. Das f\u00fchrt durch alle Themenbereiche von Umweltzerst\u00f6rung &amp; -Verschmutzung, Klimawandel, zur Ausbeutung von Menschen und Tieren, und Kinderarbeit, \u00fcber Wasser- und Ressourcenverschwendung letztlich Gesundheit und Nachhaltigkeit, uvm.<br \/>\n&#8211; Die K\u00fcche ist das gr\u00f6\u00dfte Labor zum Experimentieren, daher Rezepte sammeln und vor allem ausprobieren im speziellen die Lieblingsspeise\/n, bevorzugte und traditionelle Familiengerichte (der Mensch ist ein Gewohnheitstier) &#8211; \u00a0Veganzise your food und damit Deinen altbekannten Speiseplan, von Kuchen und Kekse, \u00fcber Steak und Braten bis zu Kn\u00f6deln und Sp\u00e4tzle: Geht nicht gibt&#8217;s nicht!<br \/>\n&#8211; Was gibt es wo: Zutaten, die unglaubliche Produktvielfalt und vegane Bezugsquellen recherchieren (regional bzw. online)<\/li>\n<li>\u00a0<strong>Shopping-Time &amp; vegane Testphase<br \/>\n<\/strong>&#8211; Vor allem erstmal die kleinste Menge einkaufen und als Familie alles mal probieren und testen (auch vegane Geschm\u00e4cker sind verschieden), z.B. f\u00fcrs BBQ (vegane Grillwurst und Steak), Pflanzenmilch, Hausmannskost, Naschen (Kekse, Muffins, Kuchen, Gummib\u00e4rchen, usw.), Kosmetik (Zahnpasta, Rasiercreme, Bodylotion, Nagellack, usw.), Kleidung (Schuhe, Jacken, Pullies, uvm. z.B. von bleed)<\/li>\n<li><strong>Umsteigen: Go vegan 4ever!<\/strong><br \/>\n&#8211; Endg\u00fcltige Umstellung von Ern\u00e4hrung und besser noch Lebensweise auf vegan und den Jackpot knacken f\u00fcr die eigene Gesundheit, gutes Gewissen inklusive &#8211; ganz ohne Reue und Verzicht!<\/li>\n<\/ol>\n<p>Besucht Gerold und Katharina w\u00e4hrend der <strong>veggie &amp; frei von <\/strong>an Ihrem Stand D52 in Halle 9 und plant euch Zeit f\u00fcr Ihren spannenden Vortrag <em>&#8222;Es geht um&#8217;s Ganze &#8211; Hauptgewinn Gesundheit, oder: Was kostet das Leben?&#8220;<\/em> ein. Sonntag, 20. November 2016 im Fachforum.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gerold und Katharina sind seit 27 Jahren ein privates und berufliches Erfolgsteam, das sich in jeder Hinsicht perfekt erg\u00e4nzt und blind versteht. 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