{"id":2332,"date":"2018-09-12T09:24:39","date_gmt":"2018-09-12T07:24:39","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.veggie-freivon.de\/?p=2332"},"modified":"2018-09-13T14:13:27","modified_gmt":"2018-09-13T12:13:27","slug":"gastbeitrag-die-sache-mit-den-nahrungsmittelunvertraeglichkeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.veggie-freivon.de\/index.php\/2018\/09\/12\/gastbeitrag-die-sache-mit-den-nahrungsmittelunvertraeglichkeiten\/","title":{"rendered":"Gastbeitrag: Die Sache mit den Nahrungsmittelunvertr\u00e4glichkeiten"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Eine der Volkskrankheiten der Deutschen h\u00f6rt auf den Namen \u201cReizdarmsyndrom\u201d, kurz RDS bzw. IBS (Englisch: Irritable Bowel Syndrome). Dabei handelt es sich um eine Funktionsst\u00f6rung des Darms, bei der man unter Beschwerden leidet, f\u00fcr die sich trotz gr\u00fcndlicher \u00e4rztlicher Untersuchungen keine k\u00f6rperliche Ursache findet. Die Diagnose wird anhand des typischen Beschwerdemusters sowie des Ausschlusses anderer Krankheitsbilder gestellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Deutschland liegt die H\u00e4ufigkeit bei etwa 15 %, wobei Frauen doppelt so oft betroffen sind, wie M\u00e4nner. Als Grund daf\u00fcr kommen die Geschlechtshormone in Frage, aber auch die Verbindung zwischen dem \u00d6strogen- und Serotoninspiegel. Das Hormon \u00d6strogen bestimmt n\u00e4mlich, wie sensibel Nervenzellen auf das Gewebshormon Serotonin reagieren. Au\u00dferdem gilt Serotonin als \u201cGl\u00fccksmacher\u201d und sorgt f\u00fcr Ausgeglichenheit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist mittlerweile bekannt, dass psychischer Stress ein Ausl\u00f6ser bzw. Katalysator der Symptome sein kann. Das bedeutet jedoch nicht, dass es sich bei der Diagnose Reizdarm um eine psychische Erkrankung handelt. Es ist vielmehr ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Was kann man tun, wenn man an Reizdarm leidet?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Forscher gehen davon aus, dass beim Reizdarmsyndrom die Kommunikation zwischen Darm und Gehirn aus dem Takt geraten ist. Deshalb gilt: nur wenn es einem auf mentaler sowie k\u00f6rperlicher Ebene gut geht, kann man die Reizdarm-Symptome in den Griff bekommen. Deshalb ist es empfehlenswert, neben der Stressreduktion, ebenfalls seine Ern\u00e4hrung entsprechend anzupassen. Hierbei kann die Low-FODMAP-Di\u00e4t helfen, die von einem Team der Monash University in Melbourne, Australien, entwickelt wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit dem Begriff \u201cFODMAP\u201d werden bestimmte Kohlenhydratverbindungen zusammengefasst, die zu Verdauungsbeschwerden, wie Durchfall, Bl\u00e4hungen und Bauchschmerzen, f\u00fchren k\u00f6nnen. Ganz konkret steht die Abk\u00fcrzung f\u00fcr<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>f<\/strong>ermentierbare <strong>O<\/strong>ligosaccharide (Fruktane, wie z.B. Weizen, Zwiebeln und Knoblauch), <strong>D<\/strong>isaccharide (Laktose), <strong>M<\/strong>onosaccharide (Fruktose) und <strong>P<\/strong>olyole (Zuckeraustauschstoffe, wie z.B. Isomalt, Sorbit oder Mannitol).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nahrungsmittel, die reich an FODMAPs sind, k\u00f6nnen bei allen, die einen empfindlichen Darm haben, Beschwerden verursachen. Daher ist es sinnvoll, alles schwer verdauliche Essen erstmal wegzulassen. Danach besagt die Low-FODMAP-Di\u00e4t: Austesten, was man in welchen Mengen vertr\u00e4gt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Denn wenn es zu Nahrungsmittelunvertr\u00e4glichkeiten kommt, zeigt der Mensch seine volle Individualit\u00e4t: jeder ist ein St\u00fcckchen anders. Daher ist es schwierig eine pauschale Aussage zu treffen, wie der K\u00f6rper auf bestimmte Lebensmittel reagiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und genau weil wir alle so anders sind, haben wir das Projekt <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/intolerant.me\/\"><strong>intolerant.me<\/strong><\/a> gestartet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Aber wer sind wir eigentlich?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir sind Angie &amp; Pam. Angi hat selbst unz\u00e4hlige Nahrungsmittelintoleranzen wie z.B. Laktose, Fruktose, Weizen, Zwiebeln und Knoblauch, um nur mal ein paar zu nennen. Und Pam schl\u00e4gt sich schon sein Leben lang mit einer Erdnussallergie herum.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/blog.veggie-freivon.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/DSC3478.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-2335\" src=\"http:\/\/blog.veggie-freivon.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/DSC3478-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.veggie-freivon.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/DSC3478-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.veggie-freivon.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/DSC3478-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.veggie-freivon.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/DSC3478-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/blog.veggie-freivon.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/DSC3478-945x631.jpg 945w, https:\/\/blog.veggie-freivon.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/DSC3478-600x400.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber angefangen hat alles mit einer langen Reise durch S\u00fcdostasien und Australien. In dieser Zeit haben wir gemerkt, wie schwer es ist Essen zu finden, welches wir beide problemlos vertragen. Und das uns auch noch schmeckt. Es gibt online zwar allerlei Informationen \u00fcber Unvertr\u00e4glichkeiten, allerdings ist es nicht immer ganz leicht, die relevanten Berichte zu finden, geschweige denn zu bewerten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier kommt <strong>intolerant.me<\/strong> ins Spiel. Bei diesem Projekt teilen wir Empfehlungen f\u00fcr Restaurants, Produkte und Rezepte von Beteiligten \u00fcberall auf der Welt. Und spielen alles an einem Ort aus. So bildet sich eine Plattform, auf der sich Betroffene, aber auch Nicht-Betroffene inspirieren und informieren, aber auch miteinander interagieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Denn das erkl\u00e4rte Ziel von uns ist, Menschen mit Nahrungsmittelintoleranzen und -allergien n\u00e4her zusammen zu bringen und ihr Leben ein St\u00fcckchen zu vereinfachen. Dar\u00fcber hinaus haben wir uns aber auch zur Aufgabe gemacht, das allgemeine Verst\u00e4ndnis radikal zu ver\u00e4ndern, wenn es um Unvertr\u00e4glichkeiten geht. Wir m\u00f6chten zeigen, dass man sich trotz verschiedener Intoleranzen und Allergien nicht verstecken darf, sondern sehr wohl ein Foodie sein kann, der leckeres Essen zu sch\u00e4tzen wei\u00df.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Dieser Beitrag ist ein Gastbeitrag von Angela Ruoss und Philip Michael von intolerant.me. Die beiden halten auf der <a href=\"https:\/\/www.messe-stuttgart.de\/veggie\/?utm_source=veggie_blog&amp;utm_medium=blogpost&amp;utm_campaign=veggie_2018\">veggie &amp; frei von<\/a> am Samstag, 24. November und Sonntag, 25. November von 12 bis 13 Uhr im Fachforum einen Vortrag zum Thema Reizdarmsyndrom.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine der Volkskrankheiten der Deutschen h\u00f6rt auf den Namen \u201cReizdarmsyndrom\u201d, kurz RDS bzw. IBS (Englisch: Irritable Bowel Syndrome). 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