{"id":2689,"date":"2019-06-24T09:54:09","date_gmt":"2019-06-24T07:54:09","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.veggie-freivon.de\/?p=2689"},"modified":"2019-06-17T12:55:20","modified_gmt":"2019-06-17T10:55:20","slug":"mit-cleverem-konsum-ein-bisschen-die-welt-retten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.veggie-freivon.de\/index.php\/2019\/06\/24\/mit-cleverem-konsum-ein-bisschen-die-welt-retten\/","title":{"rendered":"Mit Cleverem Konsum ein bisschen die Welt retten"},"content":{"rendered":"\n<p>Wir m\u00fcssen unser Konsumverhalten ver\u00e4ndern. Das ist Fakt.<\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal wird mir ganz \u00fcbel, wenn ich im Supermarkt an der Gem\u00fcsetheke\nstehe und eingeschwei\u00dfte Gurken, Bananen mit Kunststoffbandage, Trauben in\nCellophan-Verpackung und Erdbeeren in der Plastikschale sehe. Wenn man im\nSupermarkt einkaufen geht und ganz \u201eregul\u00e4re\u201c Lebensmittel kauft ist die\nPlastiktonne manchmal schon gut gef\u00fcllt, nachdem man nur ein Gericht zubereitet\nhat.<\/p>\n\n\n\n<p>Das muss doch echt nicht sein! Daher haben wir uns mal nach ein paar Alternativen f\u00fcr unser t\u00e4gliches Konsumverhalten umgesehen und euch hier eine kleine Liste zusammengestellt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1.<\/strong> <strong>Unverpackt-Superm\u00e4rkte: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wen die Kunststoffw\u00fcsten und Verpackungsberge in Superm\u00e4rkten st\u00f6ren, vermeidet sie, indem er das was er t\u00e4glich braucht, in Superm\u00e4rkten kauft, die komplett ohne Verpackungen auskommen. Diese bringt sich der Kunde n\u00e4mlich einfach selbst mit. In die Tupperdose wird dann vor Ort das abgewogen und verpackt, was der Kunde braucht. In Stuttgart und Umgebung gibt es schon einige solcher L\u00e4den. Beispielsweise Sch\u00fcttgut direkt in Stuttgart, unverpackt GD in Schw\u00e4bisch Gm\u00fcnd, SPEICHER in T\u00fcbingen oder Fridi unverpackt in Reutlingen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Second-Hand im Internet:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Jeder von uns kennt ebay mittlerweile. Ein Onlineflohmarkt mit Auktionscharakter. Auch f\u00fcr Kleidung gibt es mittlerweile einige solcher Websites \u2013 wie beispielsweise Kleiderkreisel, Kleiderkorb oder M\u00e4dchenflohmarkt. Hier werden Kleidungsst\u00fccke, Schuhe und Accessoires verkauft, gekauft, verschenkt oder getauscht. H\u00e4ufig sind diese Sachen noch in sehr gutem Zustand, sodass es schade w\u00e4re, sie nach dem ersten Besitzer wegzuschmei\u00dfen. Und neue Schn\u00e4ppchen suchen macht au\u00dferdem ja auch richtig viel Spa\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. Gemeinschaftlicher Konsum: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Trend l\u00e4sst uns gerade hoffen. In gro\u00dfen St\u00e4dten beispielsweise, wird in den letzten Jahren wieder mehr zusammen gehalten. Da gibt es Verleihl\u00e4nden, in denen unterschiedliche Privatpersonen ihre Besitzt\u00fcmer spenden und mit anderen teilen. So zum Beispiel der ehrenamtlich betriebene Verleihladen \u201eteilbar\u201c in Stuttgart. Vom Brotbackautomaten, \u00fcber die Laubs\u00e4ge bis hin zum Kinderschlitten \u2013 viele Dinge die man mal zum Arbeiten oder in der Freizeit braucht, findet man hier. Der Vorteil hierbei: nicht jeder muss sich alles kaufen um es zu nutzen und gemeinschaftlich kann jeder einzelne auf mehr Dinge zur\u00fcckgreifen ohne sie selbst zu besitzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>4. Verschenk-Gruppen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal hat Social Media ja auch was Gutes\u2026 Durch die Vernetzung mit vielen Fremden bietet sich hier n\u00e4mlich eine Plattform, um Gesuche und Gebote aufzugeben. Fast jede gr\u00f6\u00dfere Stadt hat mittlerweile \u201eFree your stuff\u201c oder \u201eFair-Teiler\u201c Gruppen, in der Privatpersonen weitergeben, was sie nicht mehr brauchen oder Gesuche \u00fcber Dinge einstellen, die sie brauchen. Und wer was \u00fcbrig hat, gibt es ab. Ganz ohne den M\u00fclleimer daf\u00fcr zu benutzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5. Kleidertausch-Parties:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wer kennt es nicht? Der ganze Schrank ist voll und dennoch ist gerade nicht das Passende drin, weil man sich irgendwie schon an allem sattgesehen hat. Und so geht es \u2013 wie eben schon angemerkt \u2013 vielen Menschen. Wieso also nicht mal mit guten Freunden, Bekannten, Kollegen oder den Nachbarn eine Kleidertausch-Party veranstalten, bei der jeder die Kleidung mitbringt, die er nicht mehr braucht? Und dann wird untereinander getauscht. Schuhe, Accessoires, Kinderspielzeug und Co. sind hier nat\u00fcrlich nicht ausgeschlossen. Tauschen kann man ja bekanntlich so ziemlich alles.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>6. Flohmarkt-Funde:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Was nach der Kleidertauschparty noch \u00fcbrig ist, kann ja ganz regul\u00e4r auf den Flohmarkt mitgenommen und dort verkauft werden. Keine Lust auf lange Strecken oder teure Tischmieten? Kein Problem. In Stuttgart gibt es zum Beispiel die Initiative \u201eHofflohm\u00e4rkte\u201c. Hier veranstaltet gleich ein ganzes Stadtviertel seinen eigenen Flohmarkt. Jeder setzt sich mit seinen Keller- oder Dachboden-Sch\u00e4tzen einfach vor die eigene Haust\u00fcre und verkauft dort an Interessierte. Und die Kunden die vorbei kommen, haben gleich die Chance, den Stadtteil besser kennen zu lernen und das ein oder andere nette Gespr\u00e4ch zu f\u00fchren. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>7. Dachboden-Sch\u00e4tze:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem Dachboden oder im Keller eurer Eltern und Gro\u00dfeltern wartet noch so mancher Schatz darauf, entdeckt zu werden. Die meisten Sachen kommen ja oft doch wieder in Mode oder brauchen nur mal eine kleine Behandlung mit dem Staubwedel und einem Klecks Farbe. Damit ist die eigene Wohnung dann gleich auch noch sch\u00f6ner \u2013 zum einen weil man ein sch\u00f6nes Familienst\u00fcck besitzt, das einen immer an die Familie erinnert und das sich nicht jeder mal eben im M\u00f6belgesch\u00e4ft kauft und nat\u00fcrlich auch, weil es gar nichts kostet \u2013 bis auf ein bisschen Zeit und Kreativit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>8. Upcycle-Ideen: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Alten Lieblingssachen eine neue Bestimmung zu geben ist super! Macht aus dem alten T-Shirt mit dem Loch unterm Arm doch einfach euren neuen Lieblings-Jutebeutel (und nutzt diesen statt Plastikt\u00fcten!) oder funktioniert alte Flaschen zu bunten Vasen oder einem  individuellen Kronleuchter um. So vermeidet ihr nicht nur unn\u00f6tigen Abfall, sondern habt auch noch kreative Einzelst\u00fccke, die es nirgends sonst zu kaufen gibt. Upgecyclete Sachen einigen sich nat\u00fcrlich auch super als individuelle Geschenke \u2013 die auch noch deutlich euren Geldbeutel schonen. \ud83d\ude09<\/p>\n\n\n\n<p><strong>9. Lebensmittel-Retter:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dass nach dem Essen oft was \u00fcbrig bleibt, kennen wir auch aus dem Privatleben. Dann wird es eben eingetuppert, in den K\u00fchlschrank gepackt und am n\u00e4chsten Tag gegessen. Bei Restaurants, B\u00e4ckereien und Superm\u00e4rkten geht das leider nicht so einfach. Um dem entgegenzuwirken gibt es auch schon Initiativen \u2013 wie beispielsweise Foodsharing-Gruppen, in denen das, was zu viel ist zum Abholen angeboten wird. Auch Apps wie \u201eToo Good To Go\u201c, in denen lokale Restaurants, Imbisse und Caf\u00e9s zur Nachmittagszeit verg\u00fcnstigt \u00fcbrige Portionen einstellen, verbreiten sich mittlerweile in der digitalen Welt. Das Konzept ist simpel: Der App-User registriert sich f\u00fcr eine Portion, bezahlt diese \u00fcber die App und holt sie dann, innerhalb eines angegebenen Zeitraums, im Restaurant ab. <\/p>\n\n\n\n<p>Sicherlich gibt es da drau\u00dfen noch viel mehr M\u00f6glichkeiten, unn\u00f6tigen\nKonsum oder \u00fcberfl\u00fcssiges Wegwerfen zu vermeiden. Sagt uns einfach was ihr in\neurem Alltag tut, um nachhaltiger zu leben und zu konsumieren. Wir sind\ngespannt auf eure Geschichten!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir m\u00fcssen unser Konsumverhalten ver\u00e4ndern. Das ist Fakt. Manchmal wird mir ganz \u00fcbel, wenn ich im Supermarkt an der Gem\u00fcsetheke stehe und eingeschwei\u00dfte Gurken, Bananen mit Kunststoffbandage, Trauben in Cellophan-Verpackung und Erdbeeren in der Plastikschale sehe. 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